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Ein gutes Leben?!

Ich habe Wünsche, Träume, Sehnsüchte und frage mich ob sie irgendwann auch erfüllt werden. Wünsche die ich Gott erzähle und mich frage, ob sie auch in seinem Plan für mein Leben vorkommen. Und wenn die Sehnsüchte mein Herz erobert haben werde ich unzufrieden. Ein ständiger wechsel zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit. Und es wird mein Leben lang so bleiben. 

Mir wurde klar, das ich akzeptieren muss, das das Leben auf dieser Erde mich NIE vollkommen glücklich machen wird (Prediger 1):

"[...] Das Auge kann sich niemals satt sehen und das Ohr kann nie genug höhren." (V.8)

Ich werde also IMMER mehr wollen, als ich habe.

"Was hat ein Mensch davon , wenn er sich sein Leben lang müht und plagt?" (V.3)
"Es ist alles sinnlos und bedeutungslos [...] unnütz und bedeutungslos - ja, es ist alles völlig sinnlos." (V.2)

Ich habe über meine Tätigkeiten nachgedacht. Was könnte am Ende meines Lebens Sinn gemacht haben?
Mein Job (2,4-7), meine Finanzen (2,9), mein Wissen (2,12-16) und Vergnügen (2,1-2) sind vergeblich. Nichts davon wird mich vollkommen glücklich machen. 
Nur Gott gibt allem einen Sinn und kann mich vollkommen glücklich machen. Er schenkt Freude, Weisheit und Erkenntnis (2,26). Freunde, für die kleinen Dinge im Leben. 
Ich kann mich über das was tue und über mein Leben freuen, weil Gott es geschenkt hat (2,24). 
Und meine offenen Fragen, Wünsche, Sehnsüchte und Träume? Werden immer da sein, denn Gott hat für alles seinen Zeitplan (Prediger 3). Das ganze Leben ist ein auf- und abbauen. Zum Beispiel erziehen wir unsere Kinder, um sie wieder los zu lassen; bauen Häuser, um sie irgendwann wieder zu verkaufen (V.2f.). Gott ist so groß und mächtig, das wir ihn nicht fassen können. Er hat die Ewigkeit in unsere Herzen gelegt, aber wir können das Ausmaß von Gottes Wirkens nicht erkennen (V.11). Darum Lebe im HEUTE, genieße das JETZT (V12). Nur Gott weiß, was morgen sein wird. Essen, Trinken, Arbeit, Kinder und der Spaß im Leben (uvm) sind Geschenke Gottes (V.13). 
Ohne Gott ist alles unnütz und Sinnlos, wie der Versuch den Wind einzufangen (2,11&26).

Genieße HEUTE das GUTE! Tue Gutes und Freue dich am Guten.

Für mich eine Erkenntnis, die ich lernen muss anzunehmen. Lernen meine Wünsche in Gottes hat zu legen. Lernen das HEUTE zu genießen, das GUTE zu schätzen und zu genießen. Lernen nicht auf andere Menschen und deren Leben zu schauen und zu denken: So ein Leben will ich auch. Und zu akzeptieren, das manche Sehnsüchte vielleicht die erfüllt werden.
Gedanken die mich bewegt haben durch zwei Themenabende
mit Stephanus Schäl, Lehrer in der Bibelschule Brake.

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